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27.03.2014 Von: Lisa Maire

Züriberg

Wechsel im Vorstand und eine Liebeserklärung


Strahlende Gesichter und obligate Hirsesäckli: Die neuen und alten Vorstände und Beisitzenden des Quartiervereins

Ein neuer Vorstand, ein neuer Präsident und alte «Zürilieder»: An der gut besuchten 125. GV des Quartiervereins Hirslanden im Quartiertreff herrschte rundum gute Laune.

Souverän und zügig ging es an der 125. Generalversammlung des Quartiervereins Hirslanden durch den statutarischen Teil des Abends. Wichtigstes Traktandum: die Vorstandswahlen. Zum Nachfolger von Christian Aeschbach, der nach sieben Jahren als Präsident zurücktritt, wurde Vorstand Herbert Frei gewählt. Der frisch pensionierte Gymnasiallehrer kümmert sich im QV seit bald zehn Jahren um Verkehrsthemen und hat zusammen mit seiner Frau auch den Quartiergartentag ins Leben gerufen. Christian Aeschbach verschwindet aber nicht von der Bildfläche, sondern ersetzt als «Finanzminister» die ebenfalls zurücktretende Vorständin Marjolein Stronks. Auch sie bleibt dem Quartierverein erhalten – als Beisitzerin. Neuer Kopf im Vorstand ist der bereits im Quartier engagierte Umweltingenieur Marc Vogt.

Quartierhighlights im «Kluspark»
Alle Wechsel im Leitungsgremium und die beiden Revisorenstellen wurden von den Stimmberechtigten mit Applaus verabschiedet. Anschliessend verteilte QV-Urgestein und -Vize Walter Finkbohner Früchtekörbe, Hirsesäckli und humorvolle Dankesworte an die scheidenden und neuen Amtsträger. In seinen Bemerkungen zum Jahresbericht hob Aeschbach die tolle Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsteam des «Klusparks» hervor. Dabei lobte er besonders das einmalige Erstaugustfest mit Essen, Wein und Musik vom Feinsten, bei dessen Organisation auch «Aussenminister » Finkbohner kräftig an den Fäden gezogen habe. Man sei schon jetzt gespannt auf die nächste Feier – und auf den Redner, der verpflichtet werden konnte: Kein Geringerer als Aldo Schellenberg, seines Zeichens Kommandant der Luftwaffe und Quartierbewohner. Alle weiteren statutarischen Punkte wurden problemlos genehmigt. Zum Schluss informierte Herbert Frei auf Anfrage über den von den Witikern hart erkämpften direkten Bus ins Stadtzentrum. Ihm zufolge ist das nun von der Stadt angebotene Buskonzept «mehr ein politischer als ein verkehrslogischer Entscheid». Denn der Bus werde nicht wie von den Witikern gewünscht entlang der Tramlinie 3, sondern über den Hegibachplatz und den stauberüchtigten Zeltweg führen. Bereits mache sich zudem an der Hegibachstrasse Opposition wegen der zusätzlichen Verkehrsbelastung breit (vgl. auch Leserbrief im «Züriberg» vom 13. März). «Man wollte niemandem wehtun und es allen recht machen – das ist halt schwierig», lautet auch die Einschätzung von Walter Finkbohner. Sämtliche künftigen Verkehrsbeziehungen seien aber genaustens berechnet worden. Die VBZ mache ihre Arbeit sehr sauber und transparent, betonte der ÖV-Experte.

Ode ans Städtchen Zürich
Etwas ganz Besonderes stand im Unterhaltungsteil der 125. GV auf dem Programm: eine musikalisch-nostalgische Liebeserklärung an das Grossstädtchen Zürich, wunderbar zelebriert vom Ensemble «Zürilieder» mit Samuel Zünd (Bariton), Jeannine Hirzel (Sopran) und dem Pianisten Risch Biert. Klassiker wie «Mis Dach isch de Himmel vo Züri», «S’Landidörfli» oder «I de Mitti vo de City» zauberten ein gerührtes Lächeln auf manches Gesicht im Publikum. Nach begeistertem Schlussapplaus verlagerte sich das Geschehen dann aus der «Dachstube» zum grossen Apéro riche ins Treff- Café hinunter.



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